26.01.2011

Uhren Maeckert

Uhrmacher

Hey Leute! Ich habe mir in diesem Projekt drei Berufe genauer angesehen. Am 10.01.11 war ich im Prießnitzhaus in der Tagespflege. Am 13.01.11 war ich bei meinem Vater im Laden und habe mir angeschaut, wie ein Uhrmacher arbeitet (später mehr dazu). Und am 14.01.11 war ich bei der Gebäudereinigung Baroon.

Wie versprochen jetzt mehr zum Beruf Uhrmacher. Um 8:00 Uhr sind wir, d.h. ich, Christoph, und mein Vater, von Zuhause losgefahren und haben die Mutter von meinem Vater abgeholt, die im Laden Uhren und Schmuck verkauft. Danach fuhren wir zum Laden in der Dudenstraße 11 in Berlin-Tempelhof. Der Betrieb heißt Uhren Maeckert.

Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr und am Samstag von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr. Um 09:10 Uhr haben wir den ersten Kunden bedient. Oben ist die Werkstatt, in der mein Vater und Herr Spinelli Uhren reparieren. Meine Oma und ich haben drei Kuckucksuhren zum Verkauf vorbereitet, d.h., die Uhren ausgepackt, die Sicherungen von Türen und Pfeifen, die für das Kuckucksgeräusch zuständig sind, entfernt und die Ketten ausgepackt. Zusätzlich habe ich gesehen, wie mein Vater Batterien von Armbanduhren ausgewechselt hat. Auch typisch ist, dass mein Vater jeden Morgen die Gitter vor den Schaufenstern hoch macht.

Für diesen Beruf sollte man gute Kenntnisse in Mathe, Physik und auch ein wenig in Chemie haben. Außerdem sollte man geschickt mit den Fingern sein und gute Konzentrationseigenschaften haben.

Schwarzwalduhren

Die typischen Geräusche für den Beruf sind: das Ticken der Uhren. Zur vollen und halben Stunde hört man Uhren mit Kuckuck, mit Gong oder mit Glocke. Ich habe viele Uhren (Armband- und Wanduhren) gesehen, aber auch Schmuck (Ringe, Ketten, …), Ersatzteile für Uhren, Werkzeuge, Mitarbeiter und Kunden. Ich durfte an Schmierstoffen (unangenehm), Beizen (unangenehm), Spiritus (auch unangenehm), Benzin und verschiedenen Metallen (angenehm) riechen. Ich habe auch das Knarren des Bodens im 1. Stock und die Türklingel gehört. Ich durfte sogar in den Keller, der seit 40 Jahren nicht aufgeräumt wurde. Jetzt hat mein Vater den Keller aber aufgeräumt, weil es mal Zeit wurde.

Die Ausbildung zum Gesellen dauert 3 Jahre. Danach hat man 36 Monate Gesellenzeit. In Berlin ist es sehr kompliziert. Man kann Schulen in Glashütte oder in Hamburg, in Würzburg, Pforzheim oder in Fillingen/ Schwillingen besuchen.

In dem folgenden ausführlichen Interview erhaltet ihr noch viel, viel mehr Infos:

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Kommentare

Hallo christoph2011,
echt tolles, ziemlich professionelles Interview. Auch der Artikel ist sehr gelungen.
Andreas

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