7.02.2010

Autolackiererei am Bahnhof Teltow

027221632Mein Praxis-Tag in der Autolackiererei begann um 7 Uhr morgens. In den ersten 5 Minuten wurde mir ein Spind zugeteilt, in dem ich meine Sachen unterbringen konnte. Danach wurde ich belehrt, wie ich mich zu verhalten habe und was ich nicht machen darf. Und wir haben besprochen, wie der Tag ablaufen soll und wann ich meine Pausen machen muss.

Dann ging es los, meine Ansprechperson teilte mich als erstes zum Schleifen ein, wo ich einem Mitarbeiter beim Schleifen helfen durfte. Ich habe eine Motorhaube zum lackieren vorbereiten. Ich habe den Lack mit einem Schleifgerät, das mit Luftdruck funktioniert, angeschliffen und dann mit einer Flüssigkeit gereinigt.

Nach 2 Stunden musste ich auf Grund meines Alters eine Pflichtpause machen, die 45 Minuten andauerte. Anschließend bin ich mit in die Lackierkabine gegangen, wo ich gesehen habe, wie der Lack auf die Autoteile aufgetragen wird und danach im Ofen daneben getrocknet wird. Im Ofen sind zwischen 70-85 Grad. Mit diesen Temperaturen brauchen die Teile nur 45 Minuten, bis sie trocken genug sind, um poliert zu werden.

Lackierpistole c/o Dominik Pöpping/PIXELIO

Lackierpistole

Nachdem ich meine 2. Pause gemacht habe, bin zum Polieren gegangen, wo mir ein anderer Mitarbeiter gezeigt hat, wie er die kleinen Staubkörner aus dem Lack herrauspoliert. Dann hat er mir seine Arbeitsmaterialien gezeigt, mit denen er poliert.

Er hat ganz feine Schleifpapiere 3000 Körnung, um den Lack nicht zu zerkratzen. Um die matten Stellen zu beseitigen benutzt er eine Politurcreme mit einer 8000 Körnung.

Das Foto „Lackierpistole“ stammt von Dominik Pöpping und findet sich auf pixelio.de.

Kommentare

Leroy, das ist ein guter Text, ja!

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